Die Preisträgerin des Hauptpreises, Ekaterina Glikman, wurde von einer unabhängigen Jury ausgewählt, die sich aus Persönlichkeiten im Journalismus zusammensetzt: Bettina Müller (RSI), Anja Conzett (Die Republik)und Gerhard Mack (NZZ). Die russische Journalistin arbeitet für die unabhängige russische Zeitung «Nowaja Gaseta». Nach 20 Jahren zunehmend schwieriger Arbeit in Moskau lebt sie in der Schweiz und arbeitet jetzt als stellvertretende Redakteurin von «Nowaja Gaseta. Europa», einer Online-Ausgabe, die von einem Teil des Teams der «Nowaja Gaseta» zehn Tage nach der Schliessung des Moskauer Büros am 28. März 2022 aufgrund der verschärften Zensur ins Leben gerufen wurde.
Über die engagierte Journalistin schrieben kürzlich die NZZ (Artikel von Lucien Scherrer), Blick.ch (Artikel von Rebecca Wyss, inkl. Videobeitrag), die Schaffhauser Arbeiterzeitung (Artikel von Nora Leutert) und die Schweizer Illustrierte (Artikel von René Haenig).
Als Empfängerin des Hauptpreises oblag es Ekaterina Glikman, den Gewinner des Förderpreises zu bestimmen. Gestützt auf Anregungen der Jury wählte sie den in Lugano tätigen Journalisten Federico Franchini. Sein Augenmerk liegt auf der Schweiz als Drehscheibe des internationalen Handels und auf damit zusammenhängenden Missständen.